Im letzten Jahr hat der Senat, das oberste wenigstens pseudo-demokratische Gremium (ProfessorInnen repräsentieren 3,6% der Universitätsangestellten und stellen 50% der Mitglieder), Arbeitsgruppen eingesetzt, um einen für alle Studienrichtungen verbindlichen "Rahmenstudienplan" auszuarbeiten, in dessen Kern so genannte "Module" (für die eine separate Arbeitsgruppe eingerichtet wurde) sein sollen - das erklärte Wunschkind von Vizerektor Prechtl. Nachdem sich diese Arbeitsgruppen aufgrund interner Querelen selbst aufgelöst haben, wurden die Studienkommissionen gebeten, Feedback zum Prozess zu geben. Ich habe dieser Aufforderung folge geleistet und dem Senat folgendes Feedback gegeben:
Hier findest Du Infos zur Unipolitik - unter anderem Informationen zu den Gremien, die von uns beschickt werden, zur ÖH und HTU generell und zu anderen Institutionen die mit den Unis oder den HochschülerInnenschaften zu tun haben. Ausserdem gibt es hier Infos zu den Gesetzen, die Dich als StudentIn direkt betreffen.
Da die Grenze zwischen Politik und Unipolitik sehr schwer zu ziehen ist, wirst Du - zumindest bei den "News"-Einträgen - wohl einige doppelte Einträge finden.
Was hier auch oft zu finden sein wird, sind Aufrufe zu HoererInnenversammlungen, Bildungspolititsche Aktionen der OeH sowie etwaige Aufrufe zu Demonstrationen. Wir wollen hiermit auch alle Studierenden auffordern, sich aktiv an der Bildungspolitik zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass wir Studierenden von oben herab diktiert bekommen, wie wir zu studieren haben und dass uns andauernd nur Steine in den Weg gelegt werden (Studiengebuehren, ueberfuellte LVAs, Abbau der Studierendenvertretungen, Privatisierung des Bildungssystems im Zuge des Bologna-Prozesses, ...) und wir uns alles gefallen lassen. Wir sind der Meinung, dass die Studierenden aufstehen muessen um sich gegen die Vorgaenge in der Bildungspolitik zu wehren und um die Bildungspolitik mitgestalten zu koennen.
Budget der Universitäten wird in den kommenden fünf Jahren massiv sinken
Uns wurde heute eine Mail vom Rektor der Universität Salzburg, Heinrich Schmiedinger, zugespielt, welche an alle Universitätsangehörigen (inklusive den Studierenden) ging. Das seit 15 Jahren von der ÖVP besetzte BMWF hat dem Rektorat mitgeteilt, dass es bis mindestens 2015 keine Erhöhung der Budgets für Universitäten gibt, es sollen nicht einmal mehr steigende laufende Kosten ausgeglichen werden. Selbst eine weitere Senkung des absoluten Budgets der Universitäten wird nicht ausgeschlossen. Weiters werden vom Bund keine neuen Bauvorhaben mehr finanziert. Außerdem sollen zumindest einige Bauvorhaben verschoben oder ganz abgesagt werden.
Einstellung zweier Studien
In der Studienkommissionssitzung vom 05.05.2010 wurde beschlossen, dass die beiden Masterstudien Information & Knowledge Management (Kennzahl 933) sowie Wirtschaftsingenieurwesen Informatik (Kennzahl 939) mit Wintersemester 2011 eingestellt werden. Die Studien können daher nur noch bis inkl. Sommersemester 2011 inskribiert werden. Bereits inskribierte Studierende haben die Möglichkeit, das Studium zumindest bis zum Jahr 2017 abzuschließen.
Ergebnisse der Senatswahlen
Das (erfreuliche) Ergebniss der Senatswahlen ist da:
Senatswahlen Mittelbau
Auch Tutoren und Studienassistentinnen sind wahlberechtigt, also bitte nutzt euer Wahlrecht!
Datum: Donnerstag, 6. Mai 2010
Zeit: 10:00 - 15:00
Ort: Festsaal, Hauptgebäude Karlsplatz, 1. Stock
Es gibt auch einen Newseintrag der TU, die einzige Liste, von der wir einen Homepage Link haben ist die Integrative Liste.
Bail-out statt Knock-out, Kundgebung 4.5. 10 Uhr, Ballhausplatz
Die ÖH-Bundesvertretung ruft alle Studierenden auf, sich an folgender Kundgebung zu beteiligen:
Nein zu Zugangsbeschränkungen, Geld für Bildung!
Studienplanänderungen 2010
Im Moment wird gerade die Überarbeitung der Studienpläne für Informatik in der Studienkommission diskutiert. Wir Studierende sind dort zu einem Drittel vertreten und werden uns Gedanken über mögliche Änderungen machen und uns einbringen. Auch du kannst am Prozess teilnehmen und uns dabei helfen.
Nachtrag zum Kollektivvertrag zählt Anstellungszeiten für Studienassistentinnen und Tutoren erst ab 2007
Ende Jänner wurde im Nachtrag zum Kollektivvertrag auch für die studentische Mitarbeit eine neue Regelung beschlossen:
Für die Regelung einer maximalen Anstellungszeit von 4 Jahren "sind nur die tatsächlichen Vertragszeiten anzurechnen, die nach dem 30. 9. 2007 zurückgelegt wurden".
Bologna den Prozess machen!
Auf Grund des 10-jährigen Jubiläums des Bologna-Prozesses treffen sich am 11. und 12. März europäische WissenschaftsministerInnen in Wien und Budapest, um den europäischen Hochschulraum feierlich als eröffnet zu erklären. Wir sehen hier keinen Grund zu feiern und demonstrieren gegen die miserable Umsetzung des Bologna-Prozesses.
HörerInnenversammlung der Fakultät für Architektur und Raumplanung
Diesen Donnerstag (17.12.2009) findet um 17 Uhr im HS7 Schütte-Lihotzky eine HörerInnenversammlung der Fakultät für Architektur und Raumplanung statt, da das Rektorat Zugangsbeschränkungen für das Architektur-Studium einführen möchte.







