Wenn es nach dem Willen von einigen Professoren an der Fakultät geht, wird unser Studium bald ganz anders aussehen.
Willst du...
- nach dem Bachelor deinen Wunschmaster nicht studieren können, weil du keinen Notendurchschnitt von 1,0 hast?
- weniger Speziallehrveranstaltungen und weniger Wahlfreiheit in den Studien?
- bisher problemlose Anrechnungen plötzlich ohne Angabe von Gründen nicht bewilligt bekommen?
- aufgrund des großen Aufwandes nur noch zwei Lehrveranstaltungen pro Semester absolvieren können?
- Knock-Out-Prüfungen und sinnloses Auswendiglernen von Telefonbüchern?
Was wie ein Alptraum klingt, könnte in wenigen Monaten Realität sein. Die ersten Schritte sind bereits im Gang. Heute, Dienstag, ist die vielleicht letzte Chance, sich dagegen zu wehren! Komm zur HörerInnenversammlung (16:00, FH HS 1) und zeige, dass du dir nicht alles gefallen lässt!
Nach dem Willen von Ulrich Schmid (Professor am Institut für Technische Informatik) und einigen anderen Professoren sollen Studiendekan Rudi Freund und Studienkommissionsvorsitzender Gernot Salzer, die von Schmid abwertend als "Hüter der Studierbarkeit" bezeichnet wurden, bald Geschichte sein. Ersetzt werden sollen sie durch "linientreue" Professoren aus der technischen Informatik - und das, obwohl Mittelbau- und StudierendenvertreterInnen geschlossen hinter Freund und Salzer stehen. Nach dem ersten Jahr sollen in den Bachelorstudien nur noch 200 Studierende übrig bleiben, in den Masterstudien sollen es gar nur noch 20 sein - und das bei ca. 800 AnfängerInnen! Durch diese drastische Reduzierung der AbsolventInnenzahlen würden die vom Ministerium zur Verfügung gestellten Mittel stark reduziert werden und zahlreiche Lehrveranstaltungen wegfallen.
Das neue UG gibt dem Rektorat praktisch unbeschränkte Macht - und Vizerektor für Lehre Adalbert Prechtl, für den "die Fakultät nur aus den ProfessorInnen besteht" - will diese Pläne umsetzen. Für einen Bericht aus der letzten Studienkommissionssitzung siehe hier.








"Nach dem ersten Jahr sollen
"Nach dem ersten Jahr sollen in den Bachelorstudien nur noch 200 Studierende übrig bleiben, in den Masterstudien sollen es gar nur noch 20 sein - und das bei ca. 800 Anfängern!"
ich geb mal ein freudiges 'ROFL' aus.
Re: "Nach dem ersten Jahr sollen
Das sind die Wuensche des Rektorats. Hintergrund dahinter ist natuerlich: Das ist dann so richtig billig. Und das ist in Zeiten, wo selbst fuer die Renovierung des Hauptgebaeudes das Geld nicht mehr reicht, natuerlich *super*.
mfg, Mati
Irgendwie kann ich mir das
Irgendwie kann ich mir das ned vorstellen. Die momentane Poliktik will doch immer möglichst viele Absolventenzahlen und möglichst geringe DropOut-Raten, damit wir viele, viele Akademiker haben und im EU-Ranking gut dastehen. Da würden sie vom Ministerium ordentlich eins bekommen, wenn sie das durchziehen würden.
Und ich weiß wovon ich red. Kenn einige Lehrer und in den Schulen wird es ihnen immer schwerer gemacht Schüler durchfallen zu lassen. Hauptsache alle bekommen die Matura hinterhergeschmissen und gut ists. Und nachher wundern, wenn die Leute auf der Uni überfordert sind.
Re: Irgendwie kann ich mir das
Ja, damit hast du Recht. Die Politik des Rektorats geht grundlegend am Gedanken des Bologna-Prozesses vorbei. Eine Idee davon ist z.B. das es mehrere Fach-orientierte Bachelorstudien geben soll. Und das ist genau das Gegenteil von dem, was das Rektorat (nach eigenen Worten) will.
mfg, Mati
Ziemlich viel heiße Luft!
Ziemlich viel heiße Luft!
Sehr reißerisch
Sehr reißerisch geschrieben. Wir sind doch nicht bei der Kronen Zeitung...
Es ist als Weckruf gedacht.
Es ist als Weckruf gedacht. Die laufenden kleinen Verschlimmerungen sind wir ja schon so gewohnt, dass wir eh alles hinnehmen. Zeit dorthin zu zeigen, wo die aktuellen Entwicklungen münden werden.
Kommt schon Leute, schreibt
Kommt schon Leute, schreibt eure Artikel in der gewohnten Qualität, sowas da oben ist eher der Stil von Leuten wie Schmid
auch wenn manches davon
auch wenn manches davon gerechtfertigt sein mag. über das e-mail bzw. diesen artikel hab ich mich gerade sehr ärgern müssen. das ist bild- oder kronenzeitungsniveau, aber wir sind hier auf einer uni. bitte das nächste mal auf dem boden bleiben und versuchen auf sachlicher ebene zu beschreiben, worum es geht. thx
Re: auch wenn manches davon
Ich antworte da jetzt auch anderen Menschen, die diesen Post als "Kronenzeitungsniveau" bezeichnet haben. Ja, es ist tatsächlich sehr reißerisch formuliert - vor allem der erste Punkt. Genau das Modell wurde von den gerade von außen an die Macht gebrachten aber schon einmal eingebracht. Wenn sich jemand gar geärgert hat, tut uns das natürlich leid.
As for the rest:
> weniger Speziallehrveranstaltungen und weniger Wahlfreiheit in den Studien?
Der Hintergrund hinter all diesen Aktionen ist auch das Kosten sparen. Prechtl wollte z.B., dass nur noch o-Profs Speziallehre halten sollen. Sonst: Siehe das nun abgeschaffte Studium Data Engineering & Statistics.
> bisher problemlose Anrechnungen plötzlich ohne Angabe von Gründen nicht bewilligt bekommen?
Wie wir alle wissen: Uni-Lehre ist so einzigartig, das HTLs da einfach ganz einpacken koennen :-)
> aufgrund des großen Aufwandes nur noch zwei Lehrveranstaltungen pro Semester absolvieren können?
Die LVA Verteilte Algorithmen, zum Referenzmodell hoch stilisiert, hat nach einer Umfrage unter den AbsolventInnen einen Aufwand von ca. 30 ECTS.
> Knock-Out-Prüfungen und sinnloses Auswendiglernen von Telefonbüchern?
Eine Beschraenkung auf 200 nach dem ersten Jahr wuerde sich nur ueber eine Knock-Out Pruefung umsetzen lassen. Zu den Telephonbuechern: Ich sag nur Datenkommunikation (dort den Torrent "Skripten (Teil1-3), Fragenkatalog, Fragen & Antworten" runterladen...).
mfg, Mati
also 30 ECTS ist doch jetzt
also 30 ECTS ist doch jetzt wirklcih sehr an den haaren herbeigezogen...
das kann wirklich keiner behaupten, nicht einamal annaehernd, dass der aufwand ein ganzes vollzeit-semester sein soll!
vielleicht waere es zielfuehrender das ganze auf einem objektiven niveau zu halten und nicht alles zu dramatisieren!
Es sind fast 30 ECTS, sogut
Es sind fast 30 ECTS, sogut wie alle die ich kenn haben annähernd 40h/woche für valg gelernt und das sind nunmal 30ects
naja, ich hab auch nicht
naja, ich hab auch nicht annähernd so lang dafür gebraucht - wäre auch nicht gegangen hab noch nebenbei gearbeitet. ich schätze meine benötigte zeit für valg auf ca. 10-15h/woche.
Re: also 30 ECTS ist doch jetzt
Die Zahl kommt wie gesagt nicht von uns. Gernot Salzer hat unter den AbsolventInnen der LVA eine Umfrage gemacht, in der er nach dem Aufwand der LVA gefragt hat. 30ECTS ist als Durchschnitt rausgekommen.
mfg, Mati
Veranstaltung sinnlos
Werte Kollegen!
Ich glaube nicht, dass es zielführend ist, sich mit fakultätsinternen Angelegenheiten (wenn auch entsetzlich) an diese meiner Meinung nach SINNLOSEN und anarchischen Proteste anderer KollegInnen von anderen Universitäten anzuschließen. Ich denke diese Proteste arten zu einem politischen Kleinkrieg und zu einem Volksfest aus, wobei der wahre Hintergrund aus dem Fokus gerät. Die Veranstaltung im Freihaus wird weder den Vizerektor für Lehre und den oben genannten Herrn Ulrich Schmid beeindrucken, noch andere ProfessorInnen zum umdenken bewegen.
Es hat wenig Sinn und wirkt darüber hinaus noch chaotisch, wenn bei dieser Versammlung "jeder für seine eigene Sache" protestiert.
Die KollegInnen der Fachschaft sollten daher nicht ihre kostbare Zeit damit verschwenden Plakate zu malen und große Reden vor der Studentenschaft der gesamten TU zu schwingen, sondern rasch das Gespräch mit den handelnden Personen suchen und anschließend ggf. fakultätsinterne Veranstaltungen zu organisieren.
Ich würde ebenfalls ersuchen die oben angeschnittenen Punkte ausführlich, wahrheitsgemäß und emotionslos offenzulegen, damit sich jeder von uns ein Bild über die Situation machen kann. Die Art des obigen Briefes erinnert eher an Propaganda einer populistischen Partei als an einen offenen Brief einer Studentenvertretung.
Wird das jetzt polemische
Wird das jetzt polemische Massenpanik? Das ganze ist nur noch Aufblasen und Auswalken. Da werden denke ich Dinge in die Aussagen und Gesetzestexte interpretiert, die so nie gedacht waren.
Es wird auch sehr zielführend sein Hörsääle zu besetzen und großartig zu demonstrieren, anstatt argumentativ vorzugehen. Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Ich finde es ja sehr interessant, dass da immer wieder Forderungen gestellt werden, aber niemand sinnvolle Lösungen bietet.
Es soll keine Zugangsbeschränkungen geben, aber auch keine überfüllten LVAs? Kann nicht ganz funktionieren.
Es soll mehr Geld für Universitäten geben, in einem hochverschuldeten Staat, aber keine Studiengebühren? Klingt auch sehr logisch.
Also bitte verschont Informatikstudenten mit euren netten Spammails.
Hast du mitbekommen wie die
Hast du mitbekommen wie die Studiengebühren eingesetzt wurden? Zuerst wurde den Unis das Budget gekürzt, das sie sich dann mit den Studiengebühren wieder auf das selbe Niveau bringen mussten.
Es sollen weniger Leute studieren, aber Österreich soll eines der reichsten Länder bleiben? Kann nicht ganz funktionieren.
Es soll Studiengebühren geben, um Österreichs Schulden abzuzahlen? Klingt auch sehr logisch.
Also bitte verschon unsere Homepage mit deinen Spam-Comments.
Re: Veranstaltung sinnlos
Die Proteste sind nicht sinnlos, wenn sicher auch kritikwürdig. Sie symbolisieren aber sehr schön den Zustand der Österreichischen Politik: So wurde z.B. die UG-Novelle just im Sommer beschlossen, wo alle Studis natuerlich weg von der Uni sind. Protest hat in Oesterreich in den letzten Jahren nichts gebracht, siehe die heftigen Proteste gegen e-Voting, gegen das UG02 (als damals selbst O-Profs auf die Straße gegangen sind) etc.
@"beeindrucken": Das war auch nciht das Ziel der Veranstaltung. Es ist angemeldet (siehe tuwis) und dient der Diskussion. Wenn du Vorschlaege hast, wie man alles besser machen kann, dann komm doch vorbei.
> sondern rasch das Gespräch mit den handelnden Personen suchen
Falls du es genau wissen willst: Morgen bin ich bei Freund, Salzer, Steinhardt und allgemeinen Mittelbau-Gespraechen. Neben der HV. Letzte Woche (Mo-Mi) habe ich allein sechs Termine mit Lehrenden deswegen gehabt. Die morgige Mittelbau-Veranstaltung haben wir uebrigens mit-initiiert.
Werden sich bei der
Werden sich bei der Veranstaltung auch Studienverantwortliche zu Wort melden?
Re: Werden sich bei der
Was genau meinst du mit "Studienverantwortliche"?
mfg, Mati
Guter Punkt.
Die Hörerversammlung im HS1 beschäftigt sich doch hauptsächlich mit den Protesten im Audimax und dem generellen Zustand der Universitäten in Österreich? Wie wahrscheinlich ist es da, dass diese ganz speziellen Probleme der Fakultät Informatik thematisiert werden können? Eine reine Informatiker-Veranstaltung würde eher ermöglichen, das Thema mit der nötigen Aufmerksamkeit zu behandeln.
Kronen-Zeitungs-Niveau
Stimme auch überein, dass der Text VIEL zu reißerisch ist. Ist man von dem, was man von Studentenvertretungen so hört, ja schon ein bisschen gewohnt, aber das ist eindeutig zuviel des Guten. Das einzige was ihr damit erreicht ist Leute, die unschlüssig sind zu vergraulen -- die einzigen die so einen Text ansprechend finden, sind die, die ohnehin schon Feuer und Flamme für die Sache sind. Ich finde die Proteste im Grunde gut, aber ohne das schon angesprochene Reißerische wären sie viel glaubhafter.
DIE SCHWEINEGRIPPE WIRD EUCH
DIE SCHWEINEGRIPPE WIRD EUCH ALLE UMBRINGEN.. WAAAH..
so in dem stil is das ungefähr. ihr verhaltet euch letztklassig, unseriös und wie kleinkinder. ich muss mich wirklich schämen dass ihr meine fachschaft seid. wer hat denn den text geschrieben? dieser der du bist, bilde dich und werde erwachsen
Zwietracht
Auch wenn der Artikel reiszerisch ist. Auch wenn euch Demonstrieren des Demonstrierens wegen genauso wenig taugt wie mir, und ich die meisten Studierendenvertretungen fuer ihre billige Polemik nicht ausstehen kann.
Aber das hier ist nicht irgendeine Hauptuni-"alle-Machthabenden-sind-bloed"-Fachschaft. Die fsinf unter mati & Co. ist unter normalen Umstaenden extrem vernuenftig. Haelt sich so gut es geht zurueck, waehrend sie engagierte Kleinarbeit in den diversen Gremien leistet.
Wenn meine Fachschaft zu derartigen Masznahmen greift, ist ohne Zweifel Feuer am Dach. Die fsinf macht sowas nicht als regelmaeszige Reflexhandlung wie andere Fachschaften. Die Leute sind tatsaechlich in schwerster Sorge um euch und das Informatikstudium, und meiner (laengeren) Studienzeit nach zu urteilen, mit gutem Grund.
Alle, die hier reinspazieren und sich von ueber ein Hilferuf-Email aufregen und Zwietracht untereinander streuen, wenn euch die Fachschaft am meisten braucht, schaemt euch! Wenn euch der Stil der fsinf nicht zusagt, danngehts doch bitte in deren Sitzungen und helfts selber mit, die Sache "serioeser" anzugehen, statt bequem mal zwischendurch einen genervten Kommentar abzugeben.
Tschuldigung, aber bei Aussagen wie "ich muss mich wirklich schämen dass ihr meine fachschaft seid" kommt mir die Galle hoch. We're sowas schreibt, ist nicht nur komplett desinteressiert sondern obendrein noch ignorant zum gehtnichtmehr.
So, jetzt gehts mir besser. An die Fachschaft, alles Gute zur Rettung der Situation! Von Kanada aus kann ich da leider sonst nicht viel beitragen :P
Full ACK. Hab dasselbe
Full ACK. Hab dasselbe gedacht als ich das hier lesen musste. Ich hoffe die Menschen die sich hier über ein angebliches "Kronen-Zeitungs-Niveau" beschweren wissen tatsächlich so gut über die aktuellen Vorfälle bescheid wie sie vorgeben - ICH hatte bis gestern eigentlich keine Ahnung, bis ich über meinen Mitarbeiter-Mailaccount eine Mail vom ifs zu dem Thema erhielt (dass jetzt nochmal die FSINF was schreibt find ich absolut notwenidg, und mit der Form hab ich auch kein Problem).
same here: FULL ACK too
möcht mich auch bei der fsinf bedanken, dass es, spät aber doch, ans licht kommt für den otto-normal-student, was hier abgeht..
ich denke die anderen studenten, denen das grad am wecker geht, verkennen aufgrund der zeitgleichheit mit den uni massenprotesten den ernst der lage...
wenn man mithelfen kann (als student mein ich), fänd ichs gut, wenns einen artikel gäbe.. ;)
greets
Ist es möglich, dass man mal
Ist es möglich, dass man mal sagt was jetzt konkret rund um Herbert Grünbacher / Rudi Freund geschehen ist, bzw. ab wann diese Entscheidung schlagend wird? Ist hierbei das letzte Wort seitens der Entscheidungsträger schon gesprochen?
Rudi Freund ist noch bis Ende
Rudi Freund ist noch bis Ende des Jahres als Studiendekan bestellt. Nein, das letzte Wort in der Entscheidung ist noch nicht gesprochen.
Kann ich mir nicht
Kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn das Ziel sein sollte, nur noch 20 Studenten pro Masterstudium zu haben, wäre unser bisheriges Studiensystem (mit den auswählbaren Vorlesungen, Freifächern und Co.) viel zu teuer. Bei 20 Studierenden pro Studienrichtung wäre ein System a là Fachhochschule wesentlich sinnvoller. -> Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. So ein Armutszeugnis will Österreich nach Aussen sicher nicht abgeben.
Vor allem, wo die Politiker doch immer schreien, dass Österreich so wenige Uni-Absolventen hat....
Leider gehen aber im Moment
Leider gehen aber im Moment alle Trends (neues UG, Bestrebungen an der Fakultät für Informatik etc.) in die Richtung Studierende nach Strich und Faden auszusortieren, anstatt mehr Bildung für alle bereitzustellen. Du kannst dir selbst ausmalen, was das für den Wirtschaftsstandort Österreich bedeutet, wenn die Anzahl qualifizierter Leute rückläufig ist.
So ein Blödsinn
Einfach nur so ein Blödsinn. Da hat sich anscheinend ein langewährender Konflikt um eine Gesetzeskonformität einer LVA hochgeschaukelt. Bezüglich Aufwand kann ich nur sagen, dass die meisten LVAs die ich bisher gemacht habe mehr Aufwand hatten als sie ECTS Punkte "wert" waren. Was ich auch nicht so schlimm finde. Ein paar waren sicher dabei, die auch um den Faktor 3 aufwändiger waren. Meist bedeutet dass ja auch mehr Aufwand für die Lehrenden.
@Knock-out Prüfungen und Studentenanzahl: Also mir kommt Informatik nicht überlaufen vor und ich glaub auch nicht das die nächsten Jahre einen großen Ansturm bringen werden. Die aktuelle Betreuung in den jeweiligen LVAs find ich ok. Warum sollte man also die Anzahl der Studierenden von 800 pro Semester auf 80 reduzieren? Wobei die Uni auch noch Geld für die Anzahl der Studenten bekommt und weniger Geld würde weniger Personal bzw. Professoren bedeuten.
@Anrechnungen: Ich gehöre auch zu den glücklichen die sich einiges von der HTL anrechnen lassen konnten. Teilweise wird das als unfair gesehen, weil z.B. ein HTLer der Wirtschaftsinformatik macht das nicht kann und teilweise gleiche Einstiegs LVAs macht. Beim Level muss ich schon sagen, dass LVAs an der TU um einiges anspruchsvoller sind, als HTL LVAs. Wenns das mit den Anrechnungen abschaffen wär das blöd für zukünftige HTL Studienanfänger, aber ein Weltuntergang wärs auch nicht.
Re: So ein Blödsinn
@Knock-out Pruefungen und Studentenzahl: Aeh... wie kommst du jetzt auf 80? Und ich glaube schon, dass sich das Betreuungsverhältnis verbessern ließe - nicht zu letzt der Lehrenden zu liebe. 800 AnfängerInnen zu wirklich zu "betreuen" ist unmöglich.
@Anrechnungen: Ich glaube du bist da etwas "Out-of-date": Mittlerweile sind die Anrechnungen wegen des gemeinsamen INF/WINF Grundstudiums auch gleich. Was das Niveau der LVAs im Vergleich zur HTL angeht: Ich hab da unterschiedliches gehoert: OOP scheint tatsaechlich einiges grundlagenorientierter zu sein (wie gesagt: Ich kann nur die Meinung von Mitstudis wiedergeben, ich hab selber AHS gemacht). Aber das ein HTLer wirklich nochmal Einfuehrung in das Programmieren machen sollte, kann mir niemand erzaehlen...
mfg, Mati
@Anrechnungen: Ich kenne
@Anrechnungen: Ich kenne viele HTL Absolven und ich habe schon positive und negative Extremfälle gesehen. Ich kenne 5 HTL-Abgänger, die beim ersten EPROG-Test schon durchgefallen sind und danach zum Dekan hingerannt sind um sich das anzurechnen. Zwei von denen stammen sogar aus einer Schule, die österreichweit einen guten Ruf hat. ---> Warum rechnet man ihnen was an? Auf der anderen Seite gibt es natürlich HTL-Absolventen, denen man neben EPROG und OOP auch SEPM und ASE anrechnen könnte. Also ich bin auch ein HTL-Abgänger und habe die Programmier-LVAs gerne gemacht und soviel Aufwand ist es wirklich net wenn man es kann.
Folgende Mail hab ich gestern
Folgende Mail hab ich gestern über meine Mitarbeiter-Adresse erhalten - da ich damit eigentlich gar nichts zu tun hab ist es denke ich ok wenn ich Auszüge davon öffentlich mache.
"[...] Hintergrund: Prechtl und eine Mehrheit der ProfessorInnen der Informatik wollen fuer alle Informatikstudien Zugangsbeschraenkungen nach dem ersten Studienjahr einfuehren, die eine drastische Reduktion der Studierenden (und der AbsolventInnen) zur Folge haben wuerden. Die Einstellung mancher Informatikstudien waere dann sehr wahrscheinlich.
Es ist sehr aergerlich, dass eine derartig gravierende Umorientierung in einem "Geheimtreffen" der ProfessorInnenkurie beschlossen wurde, ohne eine breitere Diskussion innerhalb der Fakultaet zu fuehren. Nicht ueberraschend ist dabei, dass in diesem Treffen auch ein neuer Studiendekan, naemlich o.Prof. Grünbacher, nominiert wurde, um diese neue Strategie umzusetzen.
Es ist wirklich bemerkenswert, dass sich der Vizerektor fuer Lehre bei der Bestellung des Studiendekans/der Studiendekan nicht an die Satzung halten will, die besagt, dass:
"Die Bevollmächtigung der Studiendekanin/des Studiendekans sowie der stellvertretenden Studiendekanin /des stellvertretenden Studiendekans erfolgt nach
Anhörung der jeweils zuständigen Studienkommission ... und gilt längstens für die Funktionsperiode des Vizerektors für Lehre/der Vizerektorin für Lehre. "
Damit ist ganz klar, dass die Studienkommission Informatik bei einer derartigen Personalentscheidung angehoert werden muss. Nachdem der Studiendekan/die Studiedekanin jene Person ist, die die Politik von Prechtl umsetzen soll, ist das weit mehr als eine Personalentscheidung - da geht es um die studienrechtliche Basis der Informatik insgesamt. Es geht daher nicht in erster Linie um bestimmte Personen (also ob etwa das bisherige Team Rudi Freund, Gerald Futschek, Gernot Salzer weiter machen soll), sondern um die Art wie mit unserer Fakultaet, unseren Studienrichtungen und uns als Mittelbau umgegangen wird.
Wir sollten Widerstand leisten gegen diese geplante drastische Reduktion der Informatik durch Teile des Rektorats in Kooperation mit der ProfessorInnenkurie der Informatik, die in seltener Einigkeit meinen, dass bei der Besetzung von Leitungspositionen wie StudiendekanIn und DekanIn in Zukunft nur mehr die ProfessorInnenkurie zu befragen sei und diese Funktionen ohnehin nur von "berufenen" Profs ausgeuebt werden sollten: nicht die Qualifikation, sondern die Kurienzugehörigkeit soll dann entscheidend sein. [...]"
Stream
Wird es auch einen Stream zum HS1 geben wie zur UniVie Audimax Besetzung? Wäre cool für die die nicht kommen können!
lg
ele
lächerlich
ich finde die Aussage, dass die Anzahl von Studieren von 800 auf 20 reduziert werden sollen nur lächerlich und schenke gar kein Glauben daran. Nehmen wir mal es es stimmt, dann würde man das gleiche mit den Architekten machen (Anfängerzahl ähnlich wie Informatik) und anderen Studiengängen. Dann hätten wir insgesamt 150 Studierende auf der TU und das kann einfach nicht stimmen.
Meine Bitte an euch:
Bevor ihr den Studenten mit irgendwelchen niveaulosen Aussagen Angst einjagt, überlegt euch gute Argumente und keine Kindergarten-Geschichten.
Zu den Studiengebühren:
Österreich hat das Pech in der EU zu sein. Es geht nicht, dass ein Land mit knapp 8 Millionen Einwohnern die ganze EU ausbildet. Da wir ausländische Studenten (EU-Bürger) gleich behandeln müssen wie die einheimischen sind Studiengebühren oder Studieneingangsphasen (oder Aufnahme-Prüfungen) unumgänglich. Wie stellt ihr euch das anders vor? Wären wir nicht in der EU könnten wir mehr auf die Bedürfnisse der einheimischen Studenten eingehen aber so ist es einfach nicht möglich.
Aber ich glaube ihr seid eh der Meinung, dass alle gleichberechtigt sein sollen. Ja das wäre schön aber dazu braucht Österreich enorme finanzielle Unterstützung von der EU, sonst: rien ne va plus.
Mein Wissensstand: Bei den
Mein Wissensstand: Bei den Architekten ist eine Beschränkung auf ca. 350 Leute schon fix, weitere Einschränkungen geplant. Die 20 Studierenden sind pro Masterstudium (die 200 nach dem ersten Jahr sind gesamt, weil alle Bachelorstudien zu einem zusammengelegt werden sollen).
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