Was ist Missbrauch? Menschen, die aus ärmeren Ländern kommen, wollen auch eine Chance bekommen ein friedliches Leben mit einem Mindestmaß an Überlebenssicherung zu führen. Nur weil du und ich hier geboren wurden, steht uns Wohlstand zu und den "anderen" nicht? Noch dazu wo unser Wohlstand sehr stark auf der Ausbeutung dieser ärmeren Länder basiert - wer betreibt hier Missbrauch?
Was hat das "humanitäre" Bleiberecht noch mit humanitär zu tun? Ebenfalls traurig ist, dass in Österreich das Wort "Asyl" nur noch negativ konotiert ist... sowas find ich echt erschreckend
Ich würde gerne wissen, was so die Argumente *FÜR* die Abschiebung wären?
Ausgenommen das Argument Recht ist Recht und darf nicht gebeugt werden - geschwafel. (Für die "Bankenrettung" und gegen Piratebay wurde schießlich das Recht (evtl. indirekt -> Steuererhöhungen ein Jahr später) so angepasst, wie es eine kleine Personengruppe (mit viel Geld) gebraucht hat)
Außerdem würde ich österreich NICHT als Rechtsstaat bezeichnen.
In einem Rechtsstaat kann jeder sein Recht erklagen.
In Österreich nicht, weil die Prozesskosten von viele einfach nicht getragen werden können!
Ich würde Österreich als Polizei/Überwachungsstaat ansehen.
Mittlerweile dürfen Polizisten die Privatsphäre eines beliebigen Menschen beliebig durchstöbern - inklusive IP und Mobil-Daten abfragen und das OHNE richterliche Genehmigung!
"Es ist eine gute Gelegenheit endlich eine Diskussion ueber diese verbrecherischen Gesetze anzustossen."
Eine Änderung dieses Gesetzes würde aber Missbrauch Tür und Tor öffnen...
"insofern wüsste ich nicht, wieso die Gesetze für diese Personen ausgesetzt werden sollten."
Die "Gesetze" sind menschenverachtend und einer sich selbst als fortschrittlich bezeichnenden Zivilisation nicht wuerdig. Egal was man vom konkreten Fall haelt (und wie Arigona Zogaj darauf gegenueber einem Schaffner reagiert) - Es ist eine gute Gelegenheit endlich eine Diskussion ueber diese verbrecherischen Gesetze anzustossen.
"...ich hätte auch noch nie Gesehen, dass bei einem "gut integrierten" älteren, ausländischen Imigranten der sich illegal hier aufhält (also jemand der kein "armes süßes Mädchen", und somit Medienwirksam wäre) jemals so ein Aufstand wie bei der Arigona gemacht wurde...ist doch auch unfair, oder?..."
Mir faellt spontan z.B. der Fall von Afzaal Deewan ein. Der Mann war uebrigens Opfer einer weiteren unwuerdigen Gesetzesaenderung, die Bi-Nationale Ehen auch rueckwirkend betrifft. Im uebrigen spricht man bei einem Staat, der mit Gesetzen rueckwirkend Menschen bestraft, nicht mehr von einem Rechtsstaat.
sorry, aber die fahrkartengeschichte klingt als würd sie aus heute/krone/österreich kommen.
der hier wurde zB nicht abgeschoben: http://de.wikipedia.org/wiki/Milivoj_Ašner
kriegsverbrecher dürfen bleiben, mädchen die nur auf dem papier keine österreicherinnen sind nicht?
Naja gut integriert sehe ich anders....die 2 älteren Brüder sind straffällig geworden. Und eine Freundin von mir ist mit Arigona zur Schule gegangen...weißt du was die antwortet, wenn sie vom Schaffner im Zug nach der Fahrkarte gefragt wird? "Wissen sie nicht wer ich bin???".....insofern wüsste ich nicht, wieso die Gesetze für diese Personen ausgesetzt werden sollten....
...ich hätte auch noch nie Gesehen, dass bei einem "gut integrierten" älteren, ausländischen Imigranten der sich illegal hier aufhält (also jemand der kein "armes süßes Mädchen", und somit Medienwirksam wäre) jemals so ein Aufstand wie bei der Arigona gemacht wurde...ist doch auch unfair, oder?...
nicht dass ein übel ein anderes übel rechtfertigen würde, aber wie lange schon wird das verfassungsgerichtshofsurteil zu den kärntner ortstafel von höchsten vertretern unseres staates (ex-landeshauptmann und jetziger landeshauptmann) ignoriert? 9 jahre? oder feiern wir schon 10jähriges jubiläum.
oder wie is das sonst mit dem rechtsstaat und gleichberechtigt sein vor dem gesetz in österreich? läuft da immer alles so fair und fein? wenn ich mir die affären um meinl, grasser, meischberger, mensdorff-pouilly, usw, usf anschaue, bekomme ich nicht das gefühl dass in österreich die gleichen gesetze für alle gelten.
im sinne der menschlichkeit muss hart durchgegriffen werden und eine gut integriert familie muss abgeschoben werden. im sinne von reichen männern die sich nix scheißen und den rechtsstaat für ihre eigenen interessen ausnützen? schon okay. passt schon. seh ma ja alles nit so eng in österreich.
Nicht, dass ich Jus studieren würde, aber es gibt durchaus etwas wie "Persönlichkeitsrechte", die auf andere Gesetze unter bestimmten Umständen Einfluss nehmen in einer Art, die man als "Aussetzen" bezeichnen könnte. Das hat jetzt mit Asylrecht weniger zu tun, aber fiel mir gerade so ein. Gesetze sind nicht dazu da, um alle Personen über einen Kamm scheren zu können, sondern idealiter um die Rechte der Gemeinschaft mit den Rechten der Individuen in Einklang zu bringen.
Ich hab das in meiner Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht bemerkt, dass es hier sehr stark darum geht, Interessen der Gesellschaft als ganzem (Informationsverbreitung) und dem Individuum im Einzelnen (Lebenserhaltungskostendeckung) in Einklang zu bringen. Und ich denke doch, dass das bei vielen Gesetzen der Fall sein wird.
In dem Fall scheint es so zu sein, dass Einige der Überzeugung sind, dass die Interessen des Individuums nicht gewahrt sind, drum wohl die Petition. Ich kann daran nichts Schlechtes sehen. Gesetze müssen hinterfragbar bleiben, sonst leben wir nicht in einem Rechtsstaat.
Nachdem der Verfassungsgerichtshof den negativen Asylbescheid der Familie Zogaj als nicht verfassungswidrig erkannt hat, droht nun der Familie, die bereits neun Jahre hier gelebt hat, die Abschiebung. Das inkludiert auch Kinder, die fast ihre gesamte Lebenszeit in Österreich verbracht haben und mit ihrem "Heimatland" nicht mehr viel zu tun haben, ja nicht einmal mehr die Sprache wirklich beherrschen. Nichts desto trotz gibt es in Österreich Gesetze, an die sich jeder zu halten hat, und deren Nichteinhaltung den Rechtsstaat ad absurdum führen würde. Irgendwo muss man anfangen Grenzen zu ziehen, was legal und illegal ist. Tatsache ist immer noch, dass der Herr Zogaj seine Familie illegal aus dem Kosovo nachholte. Wäre das nicht passiert, wäre seine Familie im Kosovo integriert, und die Diskussion um die Familie Zogaj würde sich gar nicht stellen. Der schwarze Peter wurde hier eindeutig dem Rechtsstaat Österreich zugeschoben, der nun einmal auf Gesetzen basiert die für alle gelten, und nicht für Einzelpersonen auszusetzen ist. Wer also diese Petition unterschreibt setzt sich für eine Ungleichbehandlung der Menschen in Österreich ein.
Das Kleingedruckte: Ich gehöre selbstverständlich nicht zur FPÖ
naja, die artikel haben zwar einen informatikbezug, aber haben mit dem studium oder der tu oder unserern "offiziellen" aufgaben überhaupt nichts zu tun. aber so wie sich manche von uns eben mit openstreetmap beschäftigen und dafür hier eine plattform finden, beschäftigen wir uns auch mit gesellschaftspolitischen themen wie dem asylgesetz. beides hat eigentlich nix mit dem informatikstudium zu tun. wieso sollten sich leute deklarieren müssen? es gibt immer noch ein wahlgeheimnis, und niemand von uns wird das aufgeben nur weil er/sie in der fachschaft tätig ist.
ich finde interessant dass aus "einige von uns wählen wahrscheinlich grün" (was einfach eine einschätzung meinerseits war - wissen tu ich es nicht ) ein - "dass ihr grün seit" wird.
unsere politische gesinnung geben wir unter anderem genau durch solche artikel bekannt.
Angenommen, die fsinf wäre nicht "zu politisch" oder gar "unpolitisch", wie würde das dann aussehen? Drei oder vier Leute gehen in eine Studienkommissionssitzung und sitzen lethargisch da, lassen die Zeit vergehen und enthalten sich bei jeder Abstimmung. Olé! Nicht, dass ich jemals in einer StuKo gesessen hätte, aber ich stell es mir sehr schwer vor, da ohne irgendeine Form von "politischem" Background hinzugehen.
"Wollen wir xy?" - "Puh, dazu hab ich keine Meinung, ich enthalte mich." Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das die Studienvertretung ist, die ihr euch wünscht.
Bei den Wahlen zur Studienvertretung ist es nicht so, dass die Leute der Tu*basis geheim halten würden, wessen Geistes Kinder sie sind. Aber da hier ein Kommentar darauf schließen lässt, dass >=1 Studierende existieren die nicht einmal wissen, dass sie ihre Vertretung wählen können, ist auch fraglich, ob sie sich je mit der Tu*basis auseinander gesetzt haben.
Und ja, sicher gibt es unzählige politische Themen, zu denen man oder frau sich äußern könnte, wenn sier das wollte. Aber wie auch bei jeder anderen Organisation kann man an der Themenwahl nur dann aktiv etwas ändern, wenn man sich auch beteiligt. Gerade die fsinf versteht sich in meiner Wahrnehmung als sehr offen. ra hat hier schon quasi eine Anleitung zum Beteiligen geschrieben.
Es ist immer leichter so zu tun, als stünde man von Natur aus passiv unter einer großen, unüberschaubaren Organisation, die etwas tut, das einem nicht gefällt, als sich einzugestehen, dass man selbst die Möglichkeit hat, Einfluss zu nehmen und sich aktiv zu beteiligen.
politisch != pareteipolitisch, das muss hier wohl noch öfter wiederholt werden.
@Politische Gessinnung: "Wir verstehen uns aber alle als politische Menschen und teilen auch gewisse Grundsätze. Es ist uns wichtig, Probleme in der Gesellschaft aufzuzeigen, selbst wenn sie nicht unmittelbar mit dem Informatikstudium oder dem "durchschnittlichen Informatikstudierenden" zusammenhängen. Das bedeutet das wir uns z.B. auch aktiv gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie und die Benachteiligung behinderter Menschen einsetzen. Natürlich treten wir auch für freie Software und gegen Softwarepatente und Digital Restriction Management ein und halten eine (akademische) Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Informationstechnologie und Technik allgemein für sehr wichtig. Das inkludiert z.B. Überwachung, (Technik-)Ethik und Privacy. Wir werden daher diese Homepage hier auch immer wieder dazu verwenden um Veranstaltungen zu allgemeinpolitischen Themen anzukündigen und ihr könnt auch MitarbeiterInnen der Fachschaft selbst immer wieder bei der einen oder anderen Veranstaltung/Aktion beim Mithelfen erwischen." von http://fsinf.at/fachschaft
Die Fridolin Artikel haben aber sehr wohl was mit Informatik zu tun...was man von dem Artikel hier ja nicht gerade erwarten kann. Zum anderen ist bei der basisdemokratischen Wahl auch nicht gesagt worden: "Ich bin soundso, ich bin Grünwähler". Das würde ja hier auch fehl am Platz sein. Würdet ihr jetzt aber politische Themen aufgreifen wie die Asylpolitik in Österreich, dann hätte man das schon verlangen können. Denn wenn ihr politisch Aktiv seit (zumindest in Bereichen die nichts mit Uni und Informatik zu tun haben), dann würde ich schon gerne wissen, was ich hier wähle. Es gibt nämlich sicher auch Studenten, die euch nicht gewählt hätten, wenn sie wüssten, dass ihr grün seit (also rein hypothetisch, hab ja nichts gegen Grün ;-)). Was ich damit sagen möchte: Wenn ihr eure politische Gesinnung nicht bei einer Wahl bekannt gebt, fehlt euch irgendwie die Legitimation euch für politischen Themen offiziell zu engagieren.
Also macht bitte weiter eure meiner Meinung nach ausgezeichneten Arbeit, aber lasst bitte in Zukunft diese Themen sein, Ihr seht ja e welche politische Diskussion da wieder los getreten wurde ;-)
Die Beiträge hier sind thematisch sortiert. Wenn Dich ausschließlich studienrelevante Themen interessieren, dann lies doch nur den Bereich "Infos zum Studium"[0]. Es gibt auch einen eigenen RSS-Feed[1] dafür.
Wenn Du nicht nur passiv konsumieren möchtest, sondern aktiv schreiben, kannst Du natürlich auch gerne vorbeikommen[2] (zB zu einer Fachschaftssitzung - jeden Dienstag ab 19 Uhr), Dir Schreibrechte geben lassen und studienrelevante Artikel schreiben.
die fachschaft ist ein zusammenschluss von leuten die neben dem anbieten von räumen, lustigen festln und sonstigem tralalala die (interessen der) informatik-studierenden vertritt. (interessens)vertretung ist das klassische beispiel für politische arbeit. und da, wie in der kategorie politik zu lesen ist, massive wechselwirkungen zwischen dem was "in der großen politik" passiert, und dem was in der unipolitik passiert, haben wir sogar die pflicht uns zu gesellschaftspolitischen vorkommnissen zu äußern (zumindest sehen das die momentan aktiven menschen so).
check your facts: wir wurden gewählt. die fsinf beschließt zu allen wahlen basisdemokratisch 5 leute die sich für die fsinf wählen lassen. und diese 5 individuen haben natürlich eine politische meinung. und eine politische richtung ist sehr wohl erkennbar. findet sich links unter dem punkt "Politik".
und wir werden auch weiterhin gesellschaftspolitische themen aufgreifen die wir für relevant halten. genauso wie wir andere dinge aufgreifen die aktive leute hier für relevant halten (siehe zB die fridolin artikel über open-street-map oder canon-firmware-hacking - seltsamerweise hats da keine replies gegeben mit "hat nichts mit dem informatik-studium zu tun!!!11einself" -). wenn du willst dass "deine" themen hier mehr behandelt werden, die fachschaftssitzung ist, wie du wahrscheinlich weißt, offen (sowohl zum zuhören als auch mitarbeiten).
Gut dann nennen wirs hald "politisierend". Es weis doch ohnehin jeder was ich damit gemeint habe. Deshalb bin ich trotzdem der Meinung, das politische Themen, die mit dem Studium hier nichts zu suchen haben. Das Problem dabei sehe ich so: Es gibt die ÖH, die wurde gewählt, und jede Partei(oder wie man das bei der ÖH halt nennt) kann ihren Standpunkt dazu äußern. Die Fachschaft Informatik ist nicht gewählt, sie ist ein Zusammenschluss von Informatikstudenten. Und da die FSINF nicht gewählt wurde, ist auch keine politische Richtung erkennbar. Deshalb sollte sie auch nicht politisieren oder Themen aufgreifen die politisierend sind und nichts mit dem Studium zu tun haben!
Was ist Missbrauch? Menschen, die aus ärmeren Ländern kommen, wollen auch eine Chance bekommen ein friedliches Leben mit einem Mindestmaß an Überlebenssicherung zu führen. Nur weil du und ich hier geboren wurden, steht uns Wohlstand zu und den "anderen" nicht? Noch dazu wo unser Wohlstand sehr stark auf der Ausbeutung dieser ärmeren Länder basiert - wer betreibt hier Missbrauch?
Kann mich da nur anschließen.
Was hat das "humanitäre" Bleiberecht noch mit humanitär zu tun? Ebenfalls traurig ist, dass in Österreich das Wort "Asyl" nur noch negativ konotiert ist... sowas find ich echt erschreckend
WAS ist Integration?
Jeder spricht davon, keiner weiss was es bedeutet.
Also bitte ich euch mal eure Ansichten bzgl. Integration zu posten!
Ich würde gerne wissen, was so die Argumente *FÜR* die Abschiebung wären?
Ausgenommen das Argument Recht ist Recht und darf nicht gebeugt werden - geschwafel. (Für die "Bankenrettung" und gegen Piratebay wurde schießlich das Recht (evtl. indirekt -> Steuererhöhungen ein Jahr später) so angepasst, wie es eine kleine Personengruppe (mit viel Geld) gebraucht hat)
Außerdem würde ich österreich NICHT als Rechtsstaat bezeichnen.
In einem Rechtsstaat kann jeder sein Recht erklagen.
In Österreich nicht, weil die Prozesskosten von viele einfach nicht getragen werden können!
Ich würde Österreich als Polizei/Überwachungsstaat ansehen.
Mittlerweile dürfen Polizisten die Privatsphäre eines beliebigen Menschen beliebig durchstöbern - inklusive IP und Mobil-Daten abfragen und das OHNE richterliche Genehmigung!
uh, hilfe, die vielen bösen ausländer?
"Es ist eine gute Gelegenheit endlich eine Diskussion ueber diese verbrecherischen Gesetze anzustossen."
Eine Änderung dieses Gesetzes würde aber Missbrauch Tür und Tor öffnen...
"insofern wüsste ich nicht, wieso die Gesetze für diese Personen ausgesetzt werden sollten."
Die "Gesetze" sind menschenverachtend und einer sich selbst als fortschrittlich bezeichnenden Zivilisation nicht wuerdig. Egal was man vom konkreten Fall haelt (und wie Arigona Zogaj darauf gegenueber einem Schaffner reagiert) - Es ist eine gute Gelegenheit endlich eine Diskussion ueber diese verbrecherischen Gesetze anzustossen.
"...ich hätte auch noch nie Gesehen, dass bei einem "gut integrierten" älteren, ausländischen Imigranten der sich illegal hier aufhält (also jemand der kein "armes süßes Mädchen", und somit Medienwirksam wäre) jemals so ein Aufstand wie bei der Arigona gemacht wurde...ist doch auch unfair, oder?..."
Mir faellt spontan z.B. der Fall von Afzaal Deewan ein. Der Mann war uebrigens Opfer einer weiteren unwuerdigen Gesetzesaenderung, die Bi-Nationale Ehen auch rueckwirkend betrifft. Im uebrigen spricht man bei einem Staat, der mit Gesetzen rueckwirkend Menschen bestraft, nicht mehr von einem Rechtsstaat.
mfg, Mati
Naja gut, wenn ich das so lese klingts auch nicht besonders glaubwürdig....war aber tatsächlich so...müsst mirs ja nicht glauben ;-)
Naja, heißt das jetzt das wir keinen mehr abschieben dürfen?
Deshalb steht auch auf einem FSINF Fenster groß: "Bleiberecht für ALLE"
sorry, aber die fahrkartengeschichte klingt als würd sie aus heute/krone/österreich kommen.
der hier wurde zB nicht abgeschoben: http://de.wikipedia.org/wiki/Milivoj_Ašner
kriegsverbrecher dürfen bleiben, mädchen die nur auf dem papier keine österreicherinnen sind nicht?
Die Tochter von der Cousine von der Chefin meines Vaters hat einen Freund der kennt die auch ganz gut und meint die ist eigentlich ganz nett ...
Ich liebe Nullaussagen :D
Naja gut integriert sehe ich anders....die 2 älteren Brüder sind straffällig geworden. Und eine Freundin von mir ist mit Arigona zur Schule gegangen...weißt du was die antwortet, wenn sie vom Schaffner im Zug nach der Fahrkarte gefragt wird? "Wissen sie nicht wer ich bin???".....insofern wüsste ich nicht, wieso die Gesetze für diese Personen ausgesetzt werden sollten....
...ich hätte auch noch nie Gesehen, dass bei einem "gut integrierten" älteren, ausländischen Imigranten der sich illegal hier aufhält (also jemand der kein "armes süßes Mädchen", und somit Medienwirksam wäre) jemals so ein Aufstand wie bei der Arigona gemacht wurde...ist doch auch unfair, oder?...
nicht dass ein übel ein anderes übel rechtfertigen würde, aber wie lange schon wird das verfassungsgerichtshofsurteil zu den kärntner ortstafel von höchsten vertretern unseres staates (ex-landeshauptmann und jetziger landeshauptmann) ignoriert? 9 jahre? oder feiern wir schon 10jähriges jubiläum.
oder wie is das sonst mit dem rechtsstaat und gleichberechtigt sein vor dem gesetz in österreich? läuft da immer alles so fair und fein? wenn ich mir die affären um meinl, grasser, meischberger, mensdorff-pouilly, usw, usf anschaue, bekomme ich nicht das gefühl dass in österreich die gleichen gesetze für alle gelten.
im sinne der menschlichkeit muss hart durchgegriffen werden und eine gut integriert familie muss abgeschoben werden. im sinne von reichen männern die sich nix scheißen und den rechtsstaat für ihre eigenen interessen ausnützen? schon okay. passt schon. seh ma ja alles nit so eng in österreich.
Nicht, dass ich Jus studieren würde, aber es gibt durchaus etwas wie "Persönlichkeitsrechte", die auf andere Gesetze unter bestimmten Umständen Einfluss nehmen in einer Art, die man als "Aussetzen" bezeichnen könnte. Das hat jetzt mit Asylrecht weniger zu tun, aber fiel mir gerade so ein. Gesetze sind nicht dazu da, um alle Personen über einen Kamm scheren zu können, sondern idealiter um die Rechte der Gemeinschaft mit den Rechten der Individuen in Einklang zu bringen.
Ich hab das in meiner Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht bemerkt, dass es hier sehr stark darum geht, Interessen der Gesellschaft als ganzem (Informationsverbreitung) und dem Individuum im Einzelnen (Lebenserhaltungskostendeckung) in Einklang zu bringen. Und ich denke doch, dass das bei vielen Gesetzen der Fall sein wird.
In dem Fall scheint es so zu sein, dass Einige der Überzeugung sind, dass die Interessen des Individuums nicht gewahrt sind, drum wohl die Petition. Ich kann daran nichts Schlechtes sehen. Gesetze müssen hinterfragbar bleiben, sonst leben wir nicht in einem Rechtsstaat.
Nachdem der Verfassungsgerichtshof den negativen Asylbescheid der Familie Zogaj als nicht verfassungswidrig erkannt hat, droht nun der Familie, die bereits neun Jahre hier gelebt hat, die Abschiebung. Das inkludiert auch Kinder, die fast ihre gesamte Lebenszeit in Österreich verbracht haben und mit ihrem "Heimatland" nicht mehr viel zu tun haben, ja nicht einmal mehr die Sprache wirklich beherrschen. Nichts desto trotz gibt es in Österreich Gesetze, an die sich jeder zu halten hat, und deren Nichteinhaltung den Rechtsstaat ad absurdum führen würde. Irgendwo muss man anfangen Grenzen zu ziehen, was legal und illegal ist. Tatsache ist immer noch, dass der Herr Zogaj seine Familie illegal aus dem Kosovo nachholte. Wäre das nicht passiert, wäre seine Familie im Kosovo integriert, und die Diskussion um die Familie Zogaj würde sich gar nicht stellen. Der schwarze Peter wurde hier eindeutig dem Rechtsstaat Österreich zugeschoben, der nun einmal auf Gesetzen basiert die für alle gelten, und nicht für Einzelpersonen auszusetzen ist. Wer also diese Petition unterschreibt setzt sich für eine Ungleichbehandlung der Menschen in Österreich ein.
Das Kleingedruckte: Ich gehöre selbstverständlich nicht zur FPÖ
naja, die artikel haben zwar einen informatikbezug, aber haben mit dem studium oder der tu oder unserern "offiziellen" aufgaben überhaupt nichts zu tun. aber so wie sich manche von uns eben mit openstreetmap beschäftigen und dafür hier eine plattform finden, beschäftigen wir uns auch mit gesellschaftspolitischen themen wie dem asylgesetz. beides hat eigentlich nix mit dem informatikstudium zu tun. wieso sollten sich leute deklarieren müssen? es gibt immer noch ein wahlgeheimnis, und niemand von uns wird das aufgeben nur weil er/sie in der fachschaft tätig ist.
ich finde interessant dass aus "einige von uns wählen wahrscheinlich grün" (was einfach eine einschätzung meinerseits war - wissen tu ich es nicht ) ein - "dass ihr grün seit" wird.
unsere politische gesinnung geben wir unter anderem genau durch solche artikel bekannt.
Angenommen, die fsinf wäre nicht "zu politisch" oder gar "unpolitisch", wie würde das dann aussehen? Drei oder vier Leute gehen in eine Studienkommissionssitzung und sitzen lethargisch da, lassen die Zeit vergehen und enthalten sich bei jeder Abstimmung. Olé! Nicht, dass ich jemals in einer StuKo gesessen hätte, aber ich stell es mir sehr schwer vor, da ohne irgendeine Form von "politischem" Background hinzugehen.
"Wollen wir xy?" - "Puh, dazu hab ich keine Meinung, ich enthalte mich." Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das die Studienvertretung ist, die ihr euch wünscht.
Bei den Wahlen zur Studienvertretung ist es nicht so, dass die Leute der Tu*basis geheim halten würden, wessen Geistes Kinder sie sind. Aber da hier ein Kommentar darauf schließen lässt, dass >=1 Studierende existieren die nicht einmal wissen, dass sie ihre Vertretung wählen können, ist auch fraglich, ob sie sich je mit der Tu*basis auseinander gesetzt haben.
Und ja, sicher gibt es unzählige politische Themen, zu denen man oder frau sich äußern könnte, wenn sier das wollte. Aber wie auch bei jeder anderen Organisation kann man an der Themenwahl nur dann aktiv etwas ändern, wenn man sich auch beteiligt. Gerade die fsinf versteht sich in meiner Wahrnehmung als sehr offen. ra hat hier schon quasi eine Anleitung zum Beteiligen geschrieben.
Es ist immer leichter so zu tun, als stünde man von Natur aus passiv unter einer großen, unüberschaubaren Organisation, die etwas tut, das einem nicht gefällt, als sich einzugestehen, dass man selbst die Möglichkeit hat, Einfluss zu nehmen und sich aktiv zu beteiligen.
Ja, wir weisen auf eine unterstützenswerte Petition der Grünen hin.
Parteipolitisch: Humanitäres Bleiberecht für alle - Petition der Grünen
politisch != pareteipolitisch, das muss hier wohl noch öfter wiederholt werden.
@Politische Gessinnung: "Wir verstehen uns aber alle als politische Menschen und teilen auch gewisse Grundsätze. Es ist uns wichtig, Probleme in der Gesellschaft aufzuzeigen, selbst wenn sie nicht unmittelbar mit dem Informatikstudium oder dem "durchschnittlichen Informatikstudierenden" zusammenhängen. Das bedeutet das wir uns z.B. auch aktiv gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie und die Benachteiligung behinderter Menschen einsetzen. Natürlich treten wir auch für freie Software und gegen Softwarepatente und Digital Restriction Management ein und halten eine (akademische) Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Informationstechnologie und Technik allgemein für sehr wichtig. Das inkludiert z.B. Überwachung, (Technik-)Ethik und Privacy. Wir werden daher diese Homepage hier auch immer wieder dazu verwenden um Veranstaltungen zu allgemeinpolitischen Themen anzukündigen und ihr könnt auch MitarbeiterInnen der Fachschaft selbst immer wieder bei der einen oder anderen Veranstaltung/Aktion beim Mithelfen erwischen." von http://fsinf.at/fachschaft
Die Fridolin Artikel haben aber sehr wohl was mit Informatik zu tun...was man von dem Artikel hier ja nicht gerade erwarten kann. Zum anderen ist bei der basisdemokratischen Wahl auch nicht gesagt worden: "Ich bin soundso, ich bin Grünwähler". Das würde ja hier auch fehl am Platz sein. Würdet ihr jetzt aber politische Themen aufgreifen wie die Asylpolitik in Österreich, dann hätte man das schon verlangen können. Denn wenn ihr politisch Aktiv seit (zumindest in Bereichen die nichts mit Uni und Informatik zu tun haben), dann würde ich schon gerne wissen, was ich hier wähle. Es gibt nämlich sicher auch Studenten, die euch nicht gewählt hätten, wenn sie wüssten, dass ihr grün seit (also rein hypothetisch, hab ja nichts gegen Grün ;-)). Was ich damit sagen möchte: Wenn ihr eure politische Gesinnung nicht bei einer Wahl bekannt gebt, fehlt euch irgendwie die Legitimation euch für politischen Themen offiziell zu engagieren.
Also macht bitte weiter eure meiner Meinung nach ausgezeichneten Arbeit, aber lasst bitte in Zukunft diese Themen sein, Ihr seht ja e welche politische Diskussion da wieder los getreten wurde ;-)
Die Beiträge hier sind thematisch sortiert. Wenn Dich ausschließlich studienrelevante Themen interessieren, dann lies doch nur den Bereich "Infos zum Studium"[0]. Es gibt auch einen eigenen RSS-Feed[1] dafür.
Wenn Du nicht nur passiv konsumieren möchtest, sondern aktiv schreiben, kannst Du natürlich auch gerne vorbeikommen[2] (zB zu einer Fachschaftssitzung - jeden Dienstag ab 19 Uhr), Dir Schreibrechte geben lassen und studienrelevante Artikel schreiben.
[0] http://fsinf.at/taxonomy/term/5
[1] http://fsinf.at/taxonomy/term/5/*/feed
[2] http://fsinf.at/contact
die fachschaft ist ein zusammenschluss von leuten die neben dem anbieten von räumen, lustigen festln und sonstigem tralalala die (interessen der) informatik-studierenden vertritt. (interessens)vertretung ist das klassische beispiel für politische arbeit. und da, wie in der kategorie politik zu lesen ist, massive wechselwirkungen zwischen dem was "in der großen politik" passiert, und dem was in der unipolitik passiert, haben wir sogar die pflicht uns zu gesellschaftspolitischen vorkommnissen zu äußern (zumindest sehen das die momentan aktiven menschen so).
check your facts: wir wurden gewählt. die fsinf beschließt zu allen wahlen basisdemokratisch 5 leute die sich für die fsinf wählen lassen. und diese 5 individuen haben natürlich eine politische meinung. und eine politische richtung ist sehr wohl erkennbar. findet sich links unter dem punkt "Politik".
und wir werden auch weiterhin gesellschaftspolitische themen aufgreifen die wir für relevant halten. genauso wie wir andere dinge aufgreifen die aktive leute hier für relevant halten (siehe zB die fridolin artikel über open-street-map oder canon-firmware-hacking - seltsamerweise hats da keine replies gegeben mit "hat nichts mit dem informatik-studium zu tun!!!11einself" -). wenn du willst dass "deine" themen hier mehr behandelt werden, die fachschaftssitzung ist, wie du wahrscheinlich weißt, offen (sowohl zum zuhören als auch mitarbeiten).
Naja, ein Teil wird schon gewählt, aber hald nicht mit dem Bezug auf eine politische Partei...
Gut dann nennen wirs hald "politisierend". Es weis doch ohnehin jeder was ich damit gemeint habe. Deshalb bin ich trotzdem der Meinung, das politische Themen, die mit dem Studium hier nichts zu suchen haben. Das Problem dabei sehe ich so: Es gibt die ÖH, die wurde gewählt, und jede Partei(oder wie man das bei der ÖH halt nennt) kann ihren Standpunkt dazu äußern. Die Fachschaft Informatik ist nicht gewählt, sie ist ein Zusammenschluss von Informatikstudenten. Und da die FSINF nicht gewählt wurde, ist auch keine politische Richtung erkennbar. Deshalb sollte sie auch nicht politisieren oder Themen aufgreifen die politisierend sind und nichts mit dem Studium zu tun haben!